May
11

IFAT 2012 in München: Tag 4

Herr Daniel Damart, Geschäftsführer, und Herr Erich Grossmann, Präsident von DANIELI HENSCHEL sind heute auf der IFAT 2012 um Akros Henschel & Lynxs Kunden zu treffen. Dies war auch die erste Gelegenheit Herrn Grossmann einigen der DANIELI HENSCHEL Vertretern vorzustellen:

  • Belgien – Herr Bart Vanpoucke von Bulk.id (Tel. +32 479 40 42 86)
  • Griechenland – Herr Dimitri Kanakopoulos von E.R.E. Recycling (Tel. +30 210 275 1853)
  • Italien – Frau Barbara Belletti von BB Italia srl. (Tel. +39 3397841800)
  • Polen – Herr Stanislaw Wolkowicz (Tel. +48 601 291502)
  • Spanien – Herr David López Elduaien von Grupo Biurrarena (Tel. +34 943 554 350)
  • Türkei – Herr Bilgin Kunac von ALP Muhendislik  (Tel. +90 533 477 38 72).

May
10

Kasseler Firma nimmt alte russische Atom-U-Boote auseinander

Die Schrottschere ist eine Spezialanfertigung der Firma Danieli Henschel, die auf diesem Gebiet zu den bundesweit führenden Herstellern gehört. Bis zu neun Zentimeter dicken Stahl kann die Maschine zerschneiden. Das Besondere ist aber eine extrem leistungsstarke Absauganlage für Staub. Der wird über eine Filteranlage gereinigt. „Unsere Schrottschere wird Bestandteil einer großen Entsorgungsanlage“, sagt der Ingenieur Klaus Biermann, der das Projekt leitet.

Diese Spezialmaschine knackt die U-Boote.In gut einem Jahr soll die Anlage in der Bucht von Saida bei Murmansk aufgebaut werden. Dort liegen etwa 150 ausrangierte russische Atom-U-Boote, die verschrottet werden sollen. Der Mittelteil mit dem atomaren Antrieb wird herausgeschnitten und komplett versiegelt. „Der wird mindestens 100 Jahre lang gelagert“, sagt Biermann. Die Teile der U-Boote, die übrig bleiben, sind immer noch schwach bis mittelstark radioaktiv. Deshalb ist die starke Absauganlage der Schrottschere aus Kassel so wichtig. „Die U-Boote werden in einer großen Halle zerkleinert, da dringt nichts nach außen“, sagt Biermann.

DANIELI HENSCHEL 700 t shear baler

Was die Maschine genau kostet, will er aus Wettbewerbsgründen nicht sagen. Es gehe um einen einstelligen Millionenbetrag. Der Auftrag beinhalte einen Rundumservice. Dazu gehört der Transport über 3000 Kilometer bis nach Murmansk und der Aufbau in dem militärischen Sperrgebiet.

Auftraggeber ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Das ist an dem internationalen Großprojekt für die Entsorgung der U-Boote mit rund einer Milliarde Euro beteiligt. Hintergrund ist ein Abkommen gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und -materialien. So soll verhindert werden, dass das Nuklearmaterial in die Hände von Terroristen kommt. Russland hat die Atom-U-Boote ausrangiert, weil dies Bestandteil von Abrüstungsverhandlungen war.

Der Testlauf für die Schrottschere aus Kassel endet in diesen Tagen. Dann wird die Maschine in ihre Einzelteile zerlegt und für den Transport mit einem Tieflader fertig gemacht. Von Hamburg aus geht der Transport dann über die Nordsee bis nach Murmansk.

„Dort kann man nur im Sommer oder Winter aufbauen, ansonsten versinkt alles im Schlamm“, sagt Heike Rüppel, die für den Export und den Vertrieb bei Danieli Henschel zuständig ist. Mindestens zehn Jahre wird es dauern, bis die russischen Atom-U-Boote verschrottet sind.

Source: HNA online”

May
09

IFAT 2012 in München: Tag 3

Unsere beiden Köche Herr Nienhaus (BissFest) und Shopnick bei den Vorbereitungen für die heutigen bayrischen Spezialitäten “Weisswürste” & “Gebratener Spargel”. Gern begrüßen wir Sie auf unserem Stand auf der IFAT 2012 – Halle B3 – Stand 105 und laden Sie zum Mittagessen ein. Dort erfahren mehr über die neuen Marken DANIELI HENSCHEL und DANIELI LYNX, mit der größten Auswahl auf dem Markt von:

  • Shreddern und Anlagentechnik
  • Zerreissern
  • Mühlen
  • Press-Scheren
  • Schrägbett-Scheren
  • Paketier-Pressen
  • Autofaltern

May
08

IFAT 2012 in München: Tag 2

IFAT 2012 DANIELI LYNX 01

Das internationale Verkaufsteam von DANIELI HENSCHEL kann ab sofort mit der Unterstützung von DANIELI LYNX, Sheffield / U.K.  eine komplette Produktreihe von DCR Shreddern mit entsprechender Anlagentechnik neben einer der umfangreichsten Baureihen an Pre-Shreddern anbieten.

Bitte kontaktieren Sie das für Sie zuständige Verkaufsteam (Dealer Network), oder besuchen Sie uns auf unserem Stand auf der IFAT 2012 (Halle B3  -  Stand: 105).

 

May
07

IFAT 2012 in München: Tag 1

Nach dem erst kürzlich vollzogenen Verkauf von AKROS HENSCHEL an die DANIELI GRUPPE ist die IFAT in München der erste Auftritt unter dem neuen Namen DANIELI HENSCHEL. Die internationale, weltbekannte Messe zieht Besucher aus allen Ländern an und wird auch die neue Verbindung mit DANIELI CENTRO RECYCLING bekannt machen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.

Halle B3  -  Stand: 105

Apr
26

DANIELI UEBERNIMMT AKROS HENSCHEL

Nach dem Kauf von LYNXS Shredders Ende 2010, hat die weltweit renommierte, italienische Stahl- und Maschinenbaufirma Danieli & C Offincine Meccaniche S.p.A., mit Sitz in Buttrio, mit der share buy-out Strategie von Akros Henschel SAS, einen Weltmarktführer in hydraulischen Schrottscheren, Paketierpressen, Vorzerreißer, Mühlen und Shredder, zu ihrem Recycling-Produkt-Portfolio hinzugefügt. Das Akros Henschel Unternehmen hat seit 1970 mehr als 450 große Schrott-Maschinen weltweit geliefert. Das Abkommen sieht vor, dass Danieli die Kontrolle über die primäre Fertigungseinrichtungen in Chambéry (Frankreich) und Kassel (Deutschland) übernimmt und neben existierenden Danieli Einrichtungen in Italien, Thailand, China und Indien arbeiten wird.

Mit einem Jahresumsatz von über 3.0 Mrd. €, ist Danieli eine der weltweit größten privat kontrollierten Maschinenbau- und Herstellungsgruppen. Emanuele Brusini, exekutiver Vizepräsident, sagte: „Die Akros Henschel Produktionslinie und Geschäftseinheiten werden mit der Danieli Centro Recycling Abteilung vereint werden.

Im letzten Jahr hat Danieli bedeutsame Turnkey-Projekte, für Schrott-Anlagen innerhalb unserer traditionellen Stahlerzeugungsmärkte geliefert. Mit dem Hinzufügen von großen, hydraulischen Schrottscheren und Paketierpressen, sehen wir enorme Chancen für die weitere Integration von Schrott-Vorbereitung, Umgang und kontinuierlicher Prozesse innerhalb EAF (Lichtbogenöfen) Stahlwerken. Daniel Damart, ehemaliger Geschäftsführer von Akros Henschel wird eine Führungsrolle innerhalb Danieli’s Managment-Team übernehmen. Er ist verantwortlich für die Entwicklung von Schrott-Märkten außerhalb der Stahlerzeugung und erklärt: „ Die Henschel Marke ist innerhalb der weltweiten Schrott Recycling Gemeinde längst etabliert und renommiert, für Qualität in Design und Durchführung. Die Kombination von Pre-shredder, großen stationären und mobilen Schrottscheren und Ballenpressen mit Danieli’s existierendem Schredder-Umfang, ermöglicht der neuen Gruppe die weltweiten Bedürfnisse von sowohl den kleinsten, als auch den größten Schrott-Verarbeitungsunternehmen zu erfüllen.“.

Mar
02

Ein qualitativ hochwertiges Produkt dank des Vertikalshredders

Immer mehr Unternehmen der Metallrecyclingbranche suchen eine kompakte Shredderanlage, um der Nachfrage der Stahlindustrie entsprechen zu können. Die Stahlindustrie hat nämlich einen ganz bestimmten Grund, weshalb sie einen speziellen Typ von zerkleinertem Metallabfall benötigt: dieser Abfall dient als so genannter Kühlschrott zum Kühlen flüssiger Stahlbäder. Nach dem Schmelzen des Eisens im Hochofen wird nämlich in den Konverter (dem Ofen für die Stahlherstellung) Sauerstoff eingeleitet, um den in der Schmelze vorhandenen Kohlenstoff zu verbrennen. Dabei kommt es zu einem starken Ansteigen der Temperatur des flüssigen Stahls, die weit über seinem Schmelzpunkt liegt (Eisen schmilzt bei 1535°C). Und genau in dieser Phase wird der Kühlschrott hinzu gegeben, um die Temperatur der Stahlschmelze, die auf 2500 bis 3000 °C hochschnellen kann, zu stabilisieren.

Dieser Kühlschrott muss gewisse Merkmale besitzen, damit er sich für die Stahlherstellung eignet:

  • Das Material – Stahl oder Eisen – muss einen hohen Reinheitsgrad haben (mehr als 98% Eisen), damit die Stahlschmelze nicht verunreinigt wird
  • Es muss eine hohe Dichte haben (mehr als 2 t/m3)
  • Es muss eine regelmäßige geometrische Form haben: Platten mit einem Durchmesser von max. 50 mm und einer Stärke von nicht mehr als 2 mm. Diese dünne, gleichmäßige Form ermöglicht eine leichtere Zudosierung im Schmelztiegel und ein schnelles Schmelzen im flüssigen Stahl und verbessert damit dessen Homogenität.

Der Kühlschrott wird derzeit nicht von europäischen Normen geregelt. Es ist jedoch ein qualitativ sehr hochwertiger Schrott des Typs E40, dessen Kenndaten sich bei der Aufbereitung von Metallabfällen nicht so ohne Weiteres erzielen lassen. Nach der Aufbereitung wird er als ein Neuprodukt eingestuft, das als „Sekundär-Rohstoff“ bezeichnet wird, der größtenteils frei von Verunreinigungen ist.

Mitte der 70er Jahre hat die Fa. HENSCHEL den Vertikalshredder entwickelt, mit dem ihre Kunden ein Ausgangsprodukt erzielen können, das eine wesentlich bessere Qualität hat als sich mit allen anderen, auf dem Markt befindlichen Geräten wie Scheren, Pressen und Hammershreddern erzielen lässt. Mit ihm wird ein Endprodukt mit sehr kleiner Größe und einer Dichte von mehr als 3 t/m3 erreicht. Seit ihrer Einführung wurden weltweit ca. fünfzig Exemplare dieser Maschine installiert. AKROS HENSCHEL hat im letzten Jahr 2 Maschinen nach Brasilien und Japan verkauft.

Zur Herstellung von qualitativ hochwertigem Kühlschrott werden im Shredder vor allem neue Blechabfälle wie z.B. aus der Automobilindustrie verwendet. Ferner lässt sich mit ihm auch Schrott verarbeiten, der bereits in einem Hammershredder geshreddert wurde.

 Video BMH_Grindermills

 Die Funktionsweise des Vertikalshredders ist relativ einfach. Die Maschine wird über einen oben liegenden Trichter beschickt. Der Materialtransport erfolgt über ein Förderband, von dem der Schrott auf den Rotor fällt. Die Mahlsterne am Rotor drücken den Schrott gegen die Shredderwand. Das Spiel verkleinert sich immer mehr, je weiter der Schrott in den Shredder eintritt. AKROS HENSCHEL bietet derzeit zwei Vertikalshredder-Baureihen an, die sich nach der vom Kunden gewünschten Shreddergutgröße richten. Je nach der Feinheit des Materials liegt die Produktion unserer Produkte zwischen 6 und 20 t/h, mit Dichtewerten zwischen 1 t/m3 und 3 t/m3. Das fertige Mahlgut tritt über eine Ausgangstür aus dem Shredder aus und gelangt in der Regel auf einen unterhalb der Ausgangstüre installierten Rütteltisch oder Förderer. Nicht verarbeitbare Teile, die in die Maschine gelangen, können über eine Entleerklappe seitlich an der Maschine herausgenommen werden.

    

AKROS HENSCHEL sieht in ihrem Vertikalshredder die ideale Lösung zum effektiven Verarbeiten von Schrott, mit der der Kunde ein Produkt mit hoher Qualität und hoher Wertschöpfung erzeugen kann. Dieses wertvolle Produkt wird heute – bei günstigeren Betriebskosten – um 15 bis 20 % teurer verkauft als der herkömmliche E40 aus einem Hammershredder.

Kontaktieren Sie uns; wir informieren Sie gerne näher über unsere Vertikalshredder-Modelle.

Feb
27

Schrott: Vorschreddern bei ROSSI RECYCLAGE

Der Vorshredder von AKROS HENSCHEL ist die neuste Maschine, die im Schrottwerk von Christian ROSSI in Monteux im Departement Alpes de Haute-Provence installiert wurde. Warum in einen Vorshredder investieren? Wie lässt sich diese Anschaffung amortisieren? Auf diese Fragen gibt der Geschäftsführer von ROSSI RECYCLAGE, der dafür bekannt ist, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, eine Reihe von Antworten. Die interessanteste davon ist: „Die Installation dieses Vorshredders ist ein weiterer Schritt hin zur Exzellenz unserer Fabrik in puncto Umweltschutz; diese ist unser vorrangiges Anliegen und auch die einzige Möglichkeit, um sich in dem Wettbewerb zu behaupten, dem sich die Recyclingunternehmen stellen müssen, wenn sie im Geschäft bleiben möchten.“
Urteilen Sie selbst …

Credit : www.dechetcom.com
Rédaction : DrRecup – le 27/02/2012

2008 hat Christian ROSSI den großen Sprung gewagt. Der große Sprung für ein Schrottunternehmen bedeutet die Installation eines Shredders im eigenen Werk …

Der Shredder ist die einzige Maschine, mit der sich der Metallanteil aus Verbundwerkstoffen extrahieren lässt und derzeit die effektivste Maschine zum Recyceln von Fahrzeugen am Lebensende oder Schrottfahrzeugen. Er ist auch die beste Lösung zum Verwerten des eingehendem Schrotts, dessen Qualität insgesamt gesehen immer schlechter wird.

Alle Recyclingunternehmen träumen davon, nur schönen Abwrackschrott oder Sauerstoffschneidabfälle zu verarbeiten. Doch diese Schrotttypen werden immer seltener und genügen nicht, um den wachsenden Appetit der Stahlindustrie zu stillen. Nach langen Überlegungen über die Zukunft der Branche und seines Unternehmens hat sich der Geschäftsführer von ROSSI RECYCLAGE entschlossen, in Monteux einen Shredder zu installieren. Christian ROSSI macht alles mit Leidenschaft. Deshalb wird „sein“ Shredder ganz schnell zu einer weiteren Leidenschaft. Der Umstand, dass er jeden Morgen um 6 Uhr selbst an der Maschine arbeitet, um zu prüfen ob alles in Ordnung ist, ist der beste Beweis dafür. Am Anfang ist man natürlich begeistert und zufrieden, dass man eine Maschine hat, die 15 bis 20 Tonnen Schrott pro Stunde produziert. Doch im Laufe der Zeit wird man anspruchsvoller. Man merkt, dass der Einsatz eines Shredders auch mit Nachteilen verbunden ist.

So musste sich Christian ROSSI von Anfang an auch mit bestimmten Umweltauflagen befassen, die mit einem Shredder verbunden sind, und insbesondere effektive Lärmschutzwände installieren, vor allem weil sein Unternehmen an ein Siedlungsgebiet grenzt. Doch trotz einer sorgfältigen Kontrolle des in den Shredder eingegebenen Materials ist von Zeit zu Zeit ein Knall zu hören, der mitunter für die Umgebung lästig ist.

Im Laufe der Zeit wird die Auslastung des Shredders immer regelmäßiger und höher, doch auch das muss gut mitverfolgt werden. Es stellt sich bald heraus, dass sich durch den Betrieb eines Shredders größere Kosten, insbesondere für Verschleißteile, ergeben. Um all diese Probleme zu lösen, wird Christian ROSSI schnell klar, dass eine weitere Maßnahme erforderlich ist, nämlich die Installation eines Vorshredders.

WIE FUNKTIONIERT DER?
Wer Christian ROSSI kennt, weiß, dass er eine Art Pioniergeist besitzt. Das galt für den Vorshredder genau wie für den Rest. Der Schrottverarbeiter hat sich für die Anschaffung des neusten Vorshreddermodells von AKROS HENSCHEL entschlossen.

Die Besonderheit dieses Vorshredders liegt darin, dass er nur zwei Wellen besitzt, während die meisten herkömmlichen Maschinen 3 Achsen haben. Beim ZDS 220-400 von AKROS HENSCHEL, der inzwischen in der Shredderanlage installiert ist, dreht sich eine Antriebswelle langsam, während die für das Verkleinern zuständige Welle mit der 4-fachen Geschwindigkeit in die entgegen gesetzte Richtung läuft.

Interessant ist, dass der 220-400 (2200 mm breite Beschickungsöffnung – 400 kW Leistung) der erste Vorshredder dieses Typs ist, der in einem Kundenwerk installiert wird. Die Baureihe umfasst 6 Modelle. Die Maschine hat einen relativ einfachen Aufbau: ein gelenkiges Gehäuse, das sich hydraulisch öffnet, und zwei Wellen, von denen die eine das Shreddergut bewegt und die andere es zerkleinert. Die Maschine hat eine Verarbeitungskapazität von ca. 40 Tonnen/Stunde.

Die Maschine wird über eine Schurre mittels Kran beschickt, auf dem eine Kamera montiert ist, die den Blick ins Maschineninnere und damit die Überwachung des ordnungsgemäßen Maschinenlaufs ermöglicht; mit einer Funkbedienung kann der Vorshredder fernbetätigt werden. Der Kontakt zwischen Shreddergut und Antriebswelle erfolgt über eine Flosse, die hydraulisch betätigt wird und mit einem Druckbegrenzer ausgestattet ist, der ein Blockieren der Achse vermeidet.

Das Shreddergut wird durch die Zähne auf der ersten Welle vorzerkleinert.

Das eigentliche Zerkleinern erfolgt mit der Zerkleinerungswelle, die das Shreddergut in Stücke zerhackt.

Falls das Shreddergut fester ist als gedacht und seine Festigkeit größer ist als das maximale Motormoment, wird die Drehrichtung der Achsen automatisch umgekehrt. Die durch ein Zeitschaltrelais gesteuerten Achsen nehmen ihre normale Drehrichtung wieder auf, sobald das sperrige Shreddergut eine neue Position eingenommen hat oder entfernt wurde. Das fertige Material tritt unten aus der Maschine aus und wird von einem Förderband, das ebenfalls von AKROS HENSCHEL geliefert wird, abtransportiert. Die Wellen besitzen eine spezielle Zahnung, die vermeidet, dass das Shreddergut verdichtet wird, was ja kontraproduktiv wäre. Die Zähne sind mit einer Antiverschleißschicht versehen. Vor dem Aufkommen des Hydraulikmechanismus zum Öffnen des Gehäuses war das Warten der Vorshredder eine langwierige und auch riskante Angelegenheit.

Durch das hydraulische Öffnen des Gehäuses des ZDS wird dieser Vorgang wesentlich vereinfacht. Nun können die Wellen bequem entnommen und außerhalb des Vorshredders unter sicheren Bedingungen für den Werker mit einer neuen Antiverschleißschicht versehen werden. Auch das Austauschen der Verschleißbleche ist wesentlich einfacher.

„Dadurch dass die Vorschubwellen als Satz geliefert werden, wird auch die Stillstandszeit des Vorshredders stark reduziert, da das Erneuern der Zähne gleichzeitig erfolgen kann“, lobt Jérémie DARCISSAC.

Im Werk von Christian ROSSI wurde der Vorshredder auf einen Metallsockel gestellt; auf diese Weise wird der bauliche Aufwand verringert und ein eventuelles Umstellen im Falle einer Neuorganisation des Werks ist einfacher. Diese Lösung wurde gewählt, um den Vorshredder in die kontinuierliche Mahlkette integrieren zu können.

Christian ROSSI hat sich schließlich für eine Lastabkoppelung zwischen dem Vorshredder und dem Shredder entschlossen, um bei einem eventuellen Ausfall einer Komponente der Kette besser reagieren zu können. Doch auch wenn die Maschine installiert ist, bedeutet das nicht, dass alles perfekt läuft. Nun muss durch eine kontinuierliche Analyse der Anlagenleistungen nach einer optimalen Produktion der aus Vorshredder und Shredder bestehenden Einheit getrachtet werden, d.h. nach einem bestmöglichen Kompromiss hinsichtlich der Größe des aus dem Vorshredder austretenden Produkts.

Klar dass Christian ROSSI ein großes Interesse an einer perfekten Feinabstimmung der Anlage hat; nach längerem Herumtüfteln ist er jedoch jetzt der Ansicht, dass die Maschine optimal funktioniert. Während des gesamten Testzeitraums hat der Inhaber der Fa. ROSSI RECYCLAGE gerne die Rolle des „Prüfers“ gespielt. Jérémie DARCISSAC, der Vertriebsleiter für Frankreich von AKROS HENSCHEL unterstreicht die Qualität der Zusammenarbeit, die sich in dieser Versuchsphase zwischen dem Hersteller und seinem Kunden herausgebildet hat …

DER VORSHREDDER, DAS ZAUBERMITTEL FÜR DAS SHREDDERN
Bei „Vorshreddern“ denkt man in der Regel an eine „Erhöhung der Shredderproduktion“ und an eine „Verbesserung der Sicherheit“. Es ist richtig, dass sich diese beiden Aspekte durch den Vorshredder verbessern.

Die „Hohlkörper“ sind jedoch nach wie vor der Hauptfeind des Shredderns; trotz einer sorgfältigen Kontrolle des eintretenden Shredderguts sind die durch Hohlkörper bedingten Explosionen weiterhin an der Tagesordnung. Nach dem Vorshreddern bestehen jedoch dann keine Risiken mehr: die LPG-Tanks, die gerne für Vorfälle sorgen, und anderen Hohlkörper sind drucklos und offen und bergen kein Explosionsrisiko mehr. Indem die Explosionen begrenzt werden, wird auch das Brandrisiko reduziert; auch wenn der Brand, der vor einiger Zeit die Shredderanlage stark beschädigt hat, nicht durch eine Explosion im Shredder bedingt war, möchte Christian ROSSI solch ein Ereignis nicht noch einmal erleben. Deshalb waren alle Lösungen, um ein solches Risiko zu begrenzen, willkommen.

Doch ein Vorshredder lässt sich nicht amortisieren, indem einfach eine gewisse Anzahl von Risiken beseitigt wird. Es müssen auch ganz gezielte Vorkehrungen getroffen werden, um konkrete Einsparungen vornehmen. Die Hämmer und Verschleißteile werden weniger stark beansprucht, wenn sie „vorgehacktes Material“ verarbeiten. „Was den Shredder belastet“, erklärt Christian ROSSI, „sind die Lastspitzen. Diese entfallen praktisch vollständig, wodurch sich der Stromverbrauch des Shredders verbessert, so dass schließlich der Verbrauch der Kombination Vorshredder + Shredder nicht höher ist als der Verbrauch des Shredders alleine, wenn er ohne eine Vorbereitung des Shredderguts funktionieren würde. Wenn das Shreddern unter optimierten Bedingungen erfolgt, ergibt sich ein höherwertiges Endprodukt mit gleichzeitiger Verbesserung der Lärmwerte. Ein weiterer großer Vorteil liegt darin, dass der Vorshredder auch eine perfekte Kontrolle der Qualität der eingehenden Materialien sowie eventuelle Deklassierungen, die dann unbestreitbar feststehen, ermöglicht. Die Vermeidung von Diskussionen spart wiederum Zeit.“

EFFEKTIVITÄT MIT JEDEM SCHROTTTYP
Das Shredderwerk wird zu 50% mit Schrottfahrzeugen beliefert, von denen eine bestimmte Anzahl in Form von Paketen angeliefert wird. Diesbezüglich ist Christian ROSSI der Ansicht, dass es sehr schwierig sein wird, eine Verwertungsrate von 95% zu erreichen, die von den Gesetzesbestimmungen für in Paketform angelieferte Fahrzeuge gefordert wird. Die restlichen 50% bestehen im Wesentlichen aus Schrott von Wertstoffhöfen. Im Falle von Schrottfahrzeugen und Paketen kann man sich gut vorstellen, wie sich das Shreddergut mit dem Vorshredder entdichten lässt. Doch für Christian ROSSI ist der Vorshredder auch umgekehrt ein gutes Instrument zum Aufbereiten von voluminösem Shreddergut, das zu wenig dicht ist, indem ein Gut erzeugt wird, das von den Antriebsrollen des Shredders besser erfasst werden kann.
Nach einigen Testmonaten kommt ROSSI zu der Überzeugung, dass sich ein Shredder ohne einen Vorshredder nicht sinnvoll betreiben lässt.

ERST HANDELN, DANN DENKEN …
Die Tätigkeit von Christian ROSSI entwickelt sich zufriedenstellend. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme des Vorshredders wurde auch die Sanierungsstation für Schrottfahrzeuge fertig gestellt. Dabei wurde ein Pressenausgangsband installiert. Ferner wurden – ebenfalls im Zuge des Umweltschutzprogramms, das durch eine Zertifizierung nach ISO 14001 eingerichtet wurde – zwei elektrische Krane installiert.

Durch die Anstellung eines QSE-Verantwortlichen dürfte auch bald die Zertifizierung nach ISO 9001 erteilt werden. Doch das ist noch nicht alles in puncto Zertifizierung: Das Unternehmen aus Monteux ist nämlich eines der ersten französischen Unternehmen, dem die für den Schrotthandel mit Italien erforderliche Zulassung „Sortie du statut de déchet“ erteilt wurde.

Wen dieses Engagement erstaunt, dem erklärt Christian ROSSI, dass „man sich, wenn man klein ist, natürlich in gewisser Weise von den vermehrten Bestimmungen bedroht fühlt. Man fühlt sich praktisch verpflichtet, immer mehr zu tun, und merkt schließlich, dass sich die eigene Performance verbessert. Und das tut gut, weil einen die ständigen Änderungen der für unsere Branche maßgeblichen Bestimmungen manchmal regelrecht erschrecken. Wir pflegen jedoch konstruktive Beziehungen mit der DREAL und die Vertreter dieser Behörde wissen inzwischen, dass wir uns eine laufende Verbesserung zum Ziel gesetzt haben.“

Einige Probleme bei der Vorbereitung des Shredderguts vor der Beschickung des Shredders konnte Christian ROSSI durch die Installation des Vorshredders geschickt lösen, doch jetzt muss er sich mit einer anderen Problematik, dem Nachshreddern, befassen.

Doch inzwischen genügt es zur Erfüllung der derzeitigen Umweltvorschriften nicht mehr, nur die Eisen- und Nichteisenmetalle in den Schrottfahrzeugen zu verwerten. Das Jahr 2012 wird deshalb für das Unternehmen im Zeichen der Kunststoffteile stehen.

Die Ideen gehen Christian ROSSI nie aus; doch immer wenn einige Projekte abgeschlossen sind, warten viele neue auf das dynamische Kleinunternehmen.

Feb
08

Focus auf den polnischen Markt

Nach rund zehn Jahren als Customer Support Manager bei GM Polen, hat Stanislaw Wolkowicz ab 1993 erfolgreich die Vermarktung von Henschel-Maschinen betrieben. Trotz der Krise, welche die Stahlindustrie in den neunziger Jahren traf, blieb Wolkowicz bei Henschel. Er vertritt derzeit Akros Henschel auf dem gesamten polnischen Markt.

Hier sind vor allem alte Scheren mit einer unzureichenden Zahl von Pressen zu finden. Allerdings findet hier zwischenzeitlich ein Umbruch statt. Viele polnische Kunden haben sich im Laufe der letzten Jahre für Akros Henschel entschieden. Hierzu zählt ein Teil der KGHM Gruppe, die in Bezug auf Umsatz und Gewinn führend ist. Seit mehr als zwei Jahren hat das Unternehmen eine PTC-1440 Dreifach-Kompressions-Presse für das Recycling von Kupfer in Betrieb. Ein anderes Unternehmen verwendet eine PCV 2560 Presse für die Verarbeitung von Edelstahl, während andere Kunden eine CIV 700-8L C und zwei CIV 600-8L T Scheren gekauft haben.

Mehrere laufende Projekte in Polen stehen für eine optimistische Sicht in die Zukunft …

 

Po ponad dziesięciu latach pracy w biurze projektowym przemysłu motoryzacyjnego oraz jako manager odpowiedzialny za serwis posprzedażny w GM Poland, Stanisław Wołkowicz od 1993 roku z sukcesem realizuje zadania marketingowe dla maszyn Henschel. Pomimo kryzysu lat 90-tych w przemyśle stalowym, p. Wołkowicz pozostał wierny firmie Henschel i jest obecnie przedstawicielem na rynku polskim.

Aktualnie w Polsce przeważają jeszcze na placach złomowych wysłużone prasonożyce; daje się też odczuć brak wydajnych paczkarek. Zaległości w parku maszynowym są jednak konsekwentnie nadrabiane. Dzięki temu procesowi, wiele firm zdecydowało się na zakup nowoczesnych maszyn Akros Henschel w ostatnich kilku latach. Jest pośród nich firma z grupy KGHM, krajowego lidera pod względem obrotów i generowanego zysku. Od ponad dwóch lat, eksploatowana jest paczkarka o 3-stopniowym zgniocie typu PTC 1440, używana do produkcji paczek ze złomu miedzianego. Inna, znana firma paczkuje stal nierdzewną na maszynie PCV 2560, podczas gdy kolejnych trzech Klientów zakupiło prasonożycę CIV 700-8L C oraz dwie CIV 600-8L T.

Jest także kilka bardzo obiecujących, nowych projektów, pozwalających optymistycznie zapatrywać się na przyszłą sprzedaż w Polsce…

 

Nov
23

BDSV Jahrestagung 2011

Vom 16. bis zum 18. November fand die alljährliche BDSV Jahrestagung diesmal im Hilton Hotel in Mainz statt.
Akros Henschel nutzte die Gelegenheit um in ungezwungener und lockerer Atmosphäre Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Interessenten zu führen und sich bei den abgehaltenen Fachvorträgen über die Entwicklung innerhalb der Branche zu informieren.

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